WordPress vs. Joomla: Shared Features With Remarkable Differences | Elegant Themes Blog

Ausführlicher Vergleich von Joomla und WordPress.

Both systems are great platforms for e-commerce, complex blogging, and portfolios. On paper they seem very similar but in actual use they feel different from each other. Do you want ease of use and more choices? Go with WordPress. Do you want more complexity? Go with Joomla.

Ich setze in den meisten Projekten auf WordPress und wirklich nur äußerst selten auf Joomla. Das liegt mit Sicherheit daran, dass ich WordPress wesentlich einfacher zu bedienen und einfacher in der Erweiterung empfinde. Joomla hat mit Sicherheit seinen Markt, aber WordPress ist für mich die wesentlich bessere Basis für das Marketing im Internet.

Ein weiteres starkes Argument ist die Verfügbarkeit von Freelancern und technischer Hilfe. Das erscheint mir bei WordPress ebenfalls wesentlich einfacher und kostengünstiger zu sein.

Unternehmensstrategie bei Otto: Das Finale der Digitalisierung hat begonnen [Analyse] | t3n

Gutes Beispiel für ein aktives Change Management.

Otto wird umgebaut

Der Umbau eines multinationalen Konzerns geschieht nicht über Nacht. Eine der Herausforderungen, denen sich Otto hier gegenüber sieht, ist der Abbau von Unternehmensbereichen, der nicht zum Kerngeschäft passt. Das geschieht durch den Verkauf von Unternehmen. Jeder Verkauf zieht zwei Resultate nach sich: zuerst wird im Jahr des Verkaufs dem Unternehmensergebnis die Summe aus dem Verkauf hinzugefügt, im weiteren Verlauf bricht der Umsatz weg, den das ehemalige Otto-Unternehmen bisher generierte.

1981-83 habe ich eine Lehre als Groß- und Aussenhandelskaufmann bei Otto in Hamburg gemacht. Damals war es völlig undenkbar, dass Otto mal nicht die Nummer 1 der Versender sein könnte. Man hatte damals allerdings schon erste Versuche mit BTX (kennt das noch jemand ;-) und Videotext Shopping gemacht.

Es ist gut zu sehen, dass die aktuelle Generation des Top-Managements den Strategie-Wandel, der durch Digital Business notwendig wird, so aktiv managed.
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Auf XING ganz automatisch Kunden finden

Ein Gastbeitrag von Robert Nabenhauer

Effektive Vertriebsanbahnung für den Bruchteil der Kosten, der für Kaltakquise ausgegeben wird – das funktioniert über XING!

Das Business-Netzwerk ist mit seinen circa 11 Millionen Nutzern nicht nur das größte seiner Art im deutschsprachigen Raum. Auch internationale Kontakte lassen sich dort fast auf Knopfdruck knüpfen.

Der Grund, warum ein Großteil der deutschen Unternehmer eine Vertriebsanbahnung über XING und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und LinkedIn nicht ernst nimmt, liegt an der falschen Strategie. Denn nicht auf die reinen Kontakte kommt es an, sondern darauf, was Sie daraus machen! Ein XING-Account alleine reicht nicht aus, um bei anderen am eigenen Unternehmen oder der eigenen Person Interesse zu erwecken. Niemand wird Ihnen vertrauen, wenn er Sie nicht kennt. Nur wer Ihnen vertraut, interessiert sich auch ernsthaft für Ihre Produkte und Dienstleistungen. Interessenten werden zu zufriedenen Kunden und schließlich zu Stammkunden, das gilt nicht nur im täglichen Offline-Business. Es funktioniert beim Onlinemarketing ebenso gut, wenn Sie wissen, wie es richtig gemacht wird.

Aufgrund fehlender Erfahrungen dreht sich die Sorge vieler Unternehmer um den Zeitaufwand und die Effektivität der Online-Aktivitäten. Statt sich intensiv mit den großartigen Möglichkeiten und erfolgreichen Strategien der Kundenanbahnung auf XING zu befassen, bleiben sie letztlich beim Altgewohnten: Kaltakquise, eine der anstrengendsten, teuersten und uneffektivsten Marketingstrategien überhaupt.
Mit der von mir entwickelten Marketingstrategie „PreSales Marketing“ sparen Sie nicht nur Zeit und Kosten, Sie kommen auf XING auch ganz automatisch zu neuen Kunden. Jeder einzelne Baustein im PreSales Marketing wird bereits seit Jahren erfolgreich in der Praxis eingesetzt, weiterentwickelt und optimiert.

Heute stelle ich Ihnen die ersten und wichtigsten Schritte für das erfolgreiche Knüpfen von Kontakten bei XING vor. Für alle Schritte wurden von mir im Rahmen des PreSales Marketing Tools und / oder Textbausteine entwickelt, mit denen Sie durch minimalem Aufwand das Maximale aus Ihren XING-Aktivitäten herausholen.

Schritt Nummer 1: Sorgen Sie dafür, dass Sie gefunden werden

Beim Finden und Knüpfen von Kontakten haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder, Sie suchen selbst nach Personen und Unternehmen, die Ihnen als potenzielle Kunden interessant erscheinen. Oder Sie sparen sich die Zeit und die Mühe und optimieren stattdessen Ihr Nutzerprofil. Was macht Sie und Ihr Unternehmen aus? Was suchen Sie selbst und was bieten Sie an? Wenn Sie diese Punkte, also Ihr Profil und die Felder für „Ich suche“ und „Ich finde“, detailliert ausfüllen, haben Sie bereits die erste wichtige Hürde genommen. Stellen Sie sich einfach vor, wonach Sie selbst suchen würden, wenn Sie sich selbst finden möchten. Denken Sie aus der Perspektive Ihrer zukünftigen Kunden und nicht nur aus Ihrer eigenen. Arbeiten Sie mehr mit aussagekräftigen Schlüsselwörtern und Stichworten als mit langatmigen Textpassagen. Wenn Sie mit ganzen Sätzen arbeiten, dann halten Sie sich kurz.
So klappt‘s perfekt: Teilen Sie die Profilfelder „Ich suche“ und „Ich biete“ jeweils in zwei Bereiche auf. Beschreiben Sie zu Anfang in zwei bis drei kurzen Sätzen oder Stichworten, was genau Sie suchen und was Sie anbieten. Wenn Sie damit fertig sind, fahren Sie mit einer Stichwortliste fort. Diese sollte zielgerichtet für Leser Ihres Profils und (ganz wichtig!) für Suchmaschinen angelegt sein. Arbeiten Sie hier auch mit der deutschen Beschreibung Ihrer englisch formulierten Funktion innerhalb der Firma und nutzen Sie verwandte Begriffe zu Ihrem Dienstleistungsangebot. Wenn Sie also beispielsweise Suchmaschinenoptimierung anbieten, geben Sie alternativ das Stichwort „SEO“ mit ein.

Schritt Nummer 2: Melden Sie Ihren Status

Die Statusmeldung in Ihrem XING-Profil wird aufgrund Ihrer Positionierung von allen Ihren Kontakten und Profilbesuchern sehr schnell erfasst. Die ideale Chance für Sie, etwas Interessantes über Sie oder Ihr Unternehmen einzutragen. Gibt es eine wichtige Neuerung? Suchen Sie aktuell etwas ganz Bestimmtes? Was macht Ihr Unternehmen so besonders? Wie lautet Ihr Claim? Solche und andere Informationen eignen sich perfekt, um andere auf sich aufmerksam zu machen!

Schritt Nummer 3: Wählen Sie passende Gruppen aus und treten Sie Ihnen bei

Die unzähligen XING-Gruppen sind dafür da, sich mit anderen Experten oder Interessierten zu bestimmten Themen auszutauschen. Eine hervorragende Möglichkeit für Sie, sich selbst als Experte zu positionieren! Zusätzlich ziehen Sie einen Mehrwert aus dem Fachwissen anderer Gruppenmitglieder und erfahren auch noch eine ganze Menge über sie. Beteiligen Sie sich aktiv an besonders interessanten und wichtigen Diskussionen – natürlich immer auf einer sachlichen Ebene. Treten Sie also nie besserwisserisch auf und vergessen Sie nie, dass Sie Ihr Unternehmen repräsentieren.

Schritt Nummer 4: Lesen und kommentieren Sie die Statusmeldung anderer XING-Mitglieder

Die Statusmeldung anderer XING-Mitglieder kann für Sie ein großes Potenzial in sich bergen, um mit der jeweiligen Person zielgerichtet in Kontakt zu treten. Sucht jemand eine Kooperation oder einen bestimmten Dienstleister? Hat ein Mitglied eine neue Website ins Netz gestellt? Gibt es ein neues Projekt oder Produkt? Schreiben Sie einen Kommentar oder eine persönliche Nachricht, wenn Sie etwas dazu zu sagen haben! Daraus entsteht nicht selten ein interessanter Austausch, von dem beide profitieren – ein weiterer Schritt für Sie, um aus einem Kontakt einen Kunden zu machen.

Schritt Nummer 5: Lassen Sie Profilbesucher nicht nur kommen und gehen

Mitglieder, die Ihr XING-Profil angesehen haben, sollten Sie nicht nur zur Kenntnis nehmen. Melden Sie sich mit einer kurzen Nachricht zurück und fragen Sie ruhig nach, ob etwas Bestimmtes gesucht wurde. Vielleicht finden Sie im Profil Ihres Besuchers sogar etwas, worauf Sie sich in Ihrer Nachricht konkret beziehen können. Ansonsten nutzen Sie die Gelegenheit, um auf Ihre Website, kostenlose Angebote und/oder Neuigkeiten aufmerksam zu machen. So gerät der Besuch Ihres Profils, Ihrer Person und Ihres Unternehmens bei der anderen Person nicht gleich wieder in Vergessenheit. Denn Sie selbst sind aktiv geworden und haben Interesse bezeugt!

Infos zur Person

Robert Nabenhauer ist seit über 15 Jahren als erfolgreicher Unternehmer tätigt. Er sagt über sich selbst: „Ich bin ein unternehmerischer Mensch mit hohem Eigenantrieb und Leistungswillen, der aufgrund seiner Grundüberzeugung viel fordert, aber auch viel geben kann.“ Von seinen Kunden und Partnern wird er als Geschäftsmann mit Herz geschätzt, der die als Praktiker gewonnenen Erkenntnisse verteidigt, auch wenn sie unbequem für andere sein mögen. Sein Motto lautet: „Business mit Herz ist möglich, nötig – und rechnet sich!“

Überdies ist Robert Nabenhauer Profi für die Automatisierung der Vertriebsanbahnung durch den Einsatz von Social-Media-Marketing. Seit 2006 nutzte Robert Nabenhauer sein Know-how, um den Vertrieb seiner Handelsagentur durch die konsequente Anwendung von Social-Media-Marketing zu automatisieren. Besonders XING nutzt Nabenhauer intensiv. Seit dem Jahr 2006 ist er XING-Profi-Anwender und hat sich als Gründer und Moderator der XING-Gruppen Social Network Marketing (seit 2009) sowie PreSales Marketing (seit 2010) positioniert.

Robert Nabenhauer hat als Autor folgende Bücher verfasst und veröffentlicht:

„Der PreSales Marketing Kundenmagnet”
So gewinnen Sie automatisch neue Kunden im Web sowie des Fachbuchs

„Der PreSales Marketing Praxisleitfaden“
Xing erfolgreich nutzen

„Ich kenn dich – darum kauf ich!“
Warum in der neuen Wirtschaft vor dem Geschäft die persönliche Beziehung steht.

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[Buchbesprechung] Google Analytics – Das umfassende Handbuch

„Google Analytics – Das umfassende Handbuch“

Markus Vollmert, Heike Lück
Galileo Computing, 2014

Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit, denn die weitaus größte Zahl der Internetseiten in Deutschland hat sich wahrscheinlich noch nie mit dem Thema Erfolgsmessung beschäftigt. In meiner Arbeit als Marketingberater höre ich oft als Antwort auf die Frage nach der Aufgabe der eigenen Internetseite ein diffuses Ziel wie etwa „soll zum Erfolg der Firma beitragen”.

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Aber so macht das keinen Sinn mehr. Ohne klares Ziel, ohne klare Aufgabenstellung ist eine Webseite nur genau so sinnvoll, wie eine Plakatkampagne in einem U-Bahn Tunnel. In meiner Umfrage vom August 2014 “Online Marketing im Mittelstand” ist der Wunsch nach besseren Mess- und Controlling-Instrumenten auch immer wieder bestätigt worden.

Und genau dafür ist dieses Buch gut geeignet:

  • Ziele setzen
  • Ziel-Erreichung messen
  • Verbesserungen testen
Rahmendaten

646 Seiten, Umfangreiche Anhänge mit Nachschlag Referenzen zu den Bibliotheken, Regulären Ausdrücken für komplexe Suchanfragen, 8 Seiten Index, Schlagwortregister, Viele Abbildungen und Screenshots, 1. Auflage, 2014. Informationsstand März 2014

Teil 1: Planung

Der erste, große Teil des Buches widmet sich dem Thema „Planung“. Nur wenn vorher sauber überlegt und geplant wurde, was denn überhaupt gemessen werden soll, kann eine optimale Controlling-Struktur entstehen. Strukturen schaffen als Fundament, denn dieses lässt sich später schwer ändern, daher sinnvoll vorher zu planen.
Alle Beispiele erfolgen auf Basis einer fiktiven Firma. Die macht den text angenehm nachvollziehbar und es fällt einem leicht sich einzudenken.

Zur Vorbereitungsphase gehört ebenfalls die korrekte Berücksichtigung von Datenschutz und Besonderheiten in Deutschland. Dazu gehört, dass nationale Suchmaschinen wie t-online und web.de in den Filter-Einstellungen berücksichtigt werden.

Teil 2: Tägliche Arbeit

Im zweiten, großen Teil des Buches wird der Leser in die tägliche Arbeit mit den vielen Masken und Berichten von Google Analytics eingeführt. Alle Details werden sauber erklärt und aufbereitet. Immer dann, wenn es um die tatsächliche Umsetzung geht, geben die beiden Autoren konkrete Ideen z.B. für messbare Ziele.
Der dritte, große Teil des Buches widmet sich der Werbeerfolgskontrolle, durch sog. Kampagnen-Tagging. Damit wird es möglich, den Erfolg von Werbemaßnahmen, wie z.B. Google Anzeigen (Adwords) oder Newsletter zu messen.

Teil 3: Ergänzungen und Fehlersuche

Das Handbuch wird abgerundet durch ein Kapitel “Häufige Fehler finden und Lösungsansätze dazu aufzeigen“. In der Tat habe ich hier einige Elemente gefunden, die ich schon erlebt habe, und mir Kopfzerbrechen bereitet hatten.

Bewertung:

Es gibt nur 2 kleine Aspekte, die ich bemängeln würde. Zum einen habe ich in meiner eigenen Ausbildung zum Google Analytics eCommerce Berater die ausführliche Erklärung zu der Infrastruktur der Google Analytics Architektur sehr geschätzt. Daten werden gesammelt, dann aufbereitet und dann in einem Archiv zur Verfügung gehalten. Google beschreibt also den grundlegenden Prozess von Sammeln und Analysieren als 2 Schritte. Die Auswirkungen werden zwar dargestellt, also die Tatsache dass einmal gefilterte/bearbeitete Daten nie wieder verfügbar sind. Also ein Hinweis auf die Architektur bei Google wäre sinnvoll.

Zum anderen hätte ich mir im Sinne eines „umfassenden Handbuchs“ auch ein klein wenig mehr zum Thema Ecommerce-Tracking gewünscht. Die Grundlagen werden zwar sauber erklärt, aber die Schritte, wie denn die Daten gesammelt werden können, fehlen mir. Hier zeigt sich ein klein wenig eine leicht widersprüchliche Grundhaltung: die Analytics-Skripte werden bis ins kleinste Detail lobenswert erklärt und dokumentiert. Und zwar so detailliert, dass ein Techniker damit gut umgehen kann. Ein Marketier wird allerdings eher überfordert sein. An anderer Stelle wird dann sogar “was ist eine IP” erklärt. [S. 263]

Für die praktische Umsetzung hätte ich mir noch ein paar Hinweise auf bewährte Rezepte und Plugins für z.B. WordPress gewünscht. Ich kann zwar verstehen, dass die Autoren irgendwo eine Grenze ziehen müssen, aber immerhin basieren ein sehr großer Teil aller Internet-Seiten auf WordPress und nicht alle Plugins sind gleich gut für Google Analytics geeignet.

Fazit:

Das Buch lohnt sich in jedem Fall. Die Grundlagen sind für jeden relevant, der sich in das Thema „Web-Controlling“ einarbeitet.

Neue Business-Planungs Methoden werden gebraucht

3 Mega-Trends bei der Durchführung von Marketing-Innovationen (wie z.B. einer neuen Website)

Was hat die Einführung einer neuen Website oder der Re-launch einer aktiven Seite mit dem Thema „Business Planung“ zu tun?

Meine These: Jeder Start eines eCommerce Projektes ist der Einstieg in ein (neues) Business Modell (für das Unternehmen).

Neue Business-Planungs Methoden werden gebraucht

Neue Business-Planungs Methoden werden gebraucht

Folgefrage:

Wie kann die Entwicklung von so einem Business Modell systematisch betrieben und unterstützt werden?
Welche Methoden gibt es, um die Investitionen in diese Art von Marketing-Innovationen abzusichern?

Das Umfeld:

Viele Unternehmen stehen aktuell an der Schwelle von der zweiten Generation Internet-Auftritt in die dritte Generation (siehe Whitepaper). Damit erleben diese Unternehmen mehrere Mega-Trends gleichzeitig:

  1. Das (Marketing-) Budget wird erheblich größer.
  2. Die strategische Wichtigkeit (das „Fail“-Risiko) wird bedeutend größer.
  3. Der Wunsch nach Methoden und Controlling-Techniken steigt.

Trend 1: Marketing-Budget

Das Budget für eine durchschnittliche Website der zweiten Generation, also eine statische Seite, die hauptsächlich als Image-Broschüre gedacht war, lag in Deutschland bei etwa 3.000 Euro, pro Jahr (!). Quelle: Whitepaper “Evolution des Online Marketing”.

Das notwendige Budget für ein innovative Website der dritten Generation, also eine Website zur systematischen Generierung von Kundenkontakten („Leads“) oder ein eCommerce-System, liegt selten unter 150.000 Euro (inkl. Personalkosten), pro Jahr.

Somit steigt der Investitionsbedarf und damit auch das Risiko von Fehlinvestitionen. Der Re-launch der Website kann schlicht und einfach völlig daneben gehen.

Plakative Beispiele zeigt André Morys

Relaunch: 3 kleine Tipps, die millionenschwere Probleme vermeiden – konversionsKRAFT

Studien zu den IT Budgets der Marketing-Abteilungen von Großunternehmen gehen inzwischen davon aus, dass das Technik-Budget, das ein CMO (ein Chief Marketing Officer) zu verantworten hat, in wenigen Jahren deutlich größer sein wird, als das IT-Budget eines klassischen IT Managers. (siehe McK)

Trend 2: Strategische Wichtigkeit

Mit dem Beginn von so einem Innovations-Schritt beginnt für viele Unternehmen auch ein komplett neuer Weg. Plötzlich werden Vertriebswege neu diskutiert (Verkauf über den Handel vs. Direktvertrieb), Preismodelle in Frage gestellt (Stichwort „Freemium“-Modelle) oder neue Allianzen gefunden (Auslagerung der Logistik an Amazon). Gleichzeitig ist es meistens sehr (!!) ungewohnt, dass sich Kunden zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit direkt bei dem Hersteller über soziale Medien (Twitter, Facebook, Bewertungsportale) melden, und auch noch eine Antwort erwarten. Die Umsetzung von diesen geänderten Rahmenbedingungen ist eine substantielle, strategische Umstellung, die nicht jedes Unternehmen verkraften wird.

Trend 3: Methoden sind gefragt

Der Start von einem neuen Unternehmen, oder die Anpassung von Strategien ist per se ja nichts Neues. Dafür gibt es Techniken wie „Business Planung“ oder auch unterschiedliche Strategie Modelle (z.B. BCG Matrix). Bei dem Start meines ersten Unternehmens war es ganz selbstverständlich, dass 2, 5 oder sogar 10-Jahres Modelle erstellt wurden. Aber in schnelllebigen Zeiten und Märkten passt das so nicht mehr. Die klassische Vorgehensweise Konzeption des Produktes -> Entwicklung-> Produktion -> Vermarktung > Auslieferung ist zu schwerfällig und risikoreich. Denn „unterwegs“ ist das Risiko gewaltig groß, dass Kunden nicht rechtzeitig genug gefragt werden und die Entwicklung am Bedarf des Kunden vorbei geht.

Ein neues Planungs- und Innovationsmodell muss also her.

Die Lean Startup Methode

In ersten Publikationen hat Erik Riess bereits in 2008 die Lean Startup Methode beschrieben. In 2011 erschien dann das Buch „The Lean Startup“. Der Grundgedanke basiert darauf, möglichst schnell und direkt zu ermitteln, welche Wünsche und Vorlieben die eigenen Zielgruppe wirklich hat. Dies geschieht durch schnelles Testen von Grundannahmen (Hypothesen), die die entscheidenden Eckpfeiler der eigenen Idee repräsentieren. Somit können Anpassungen schnell vorgenommen werden und erneut wieder überprüft werden. Entscheidungen zu der Produkt- und Vermarktungsstrategie basieren dann auf echten Marktdaten und nicht mehr auf Vermutungen oder Vorlieben der (Marketing-) Manager.

 

Build – Measure – Learn:

Das Grundprinzip ist denkbar einfach und gleichzeitig hocheffizient: Das Konzept soll so schnell wie möglich in eine minimale Form gegossen werden, die Kunden vorgestellt und damit getestet werden kann. Aus dem Feedback werden Rückschlüsse gezogen, die in die Überarbeitung einbezogen werden.

Minimum Viable Product (MVP):

Die allererste Version des Produktes (oder auch Dienstleistungsangebots) ist ein grober aber funktionaler Prototyp. Oftmals wird die Funktionsweise sogar komplett manuell nachgestellt, ohne dass eine technische (Programm-) Umsetzung passiert ist. Aber alle wesentlichen Merkmale müssen Sicht- und vorführbar sein. Denn die angestrebte Zielgruppe muss ein Gefühl davon bekommen, dass die gezeigten Merkmale ein echtes Problem bei der Zielgruppe löst. Dann ist die Bereitschaft schon in dieser frühen Entwicklungsphase mitzuwirken besonders hoch.

Actionable Metrics:

Die klassischen Indikatoren, wie Umsatz oder Klickraten sind in solchen Modellen und Situationen ja (noch) nicht anwendbar. Es geht also eher um Indikatoren, die dem Planer einen Hinweis geben, welche Alternative eine Erfolg versprechendere Alternative ist. Dies könnte also eine Steigerungsrate (Abschlussquote) eines Tests im Vergleich mit einem anderen sein.
Vanity Metrics vs. Actionable Metrics – Guest Post by Eric Ries

Pivot:

Zentrale Hypothesen eines Business Modells bleiben (zunächst) nicht angetastet. Wenn es das Feedback des Marktes aber notwendig macht, dann werden einzelne Hypothesen verändert (ein “Pivot-Schritt” wird gemacht) und dann wieder neu überprüft.

Business Modell Canvas:

Die Methodenlehre, die zur Visualisierung und Dokumentation aller Gedanken in diesem Zusammenhang herangezogen wird, ist das Business Modell Canvas (nach Alex Osterwalder). Die t3n hat die Methode gerade gut beschrieben:
Business Model Canvas: Mit dieser Methode bringst du dein Geschäftsmodell in Form

Zusammenfassung:

Alles in allem ist dieser Weg eine gute Umsetzung des Gedankens „Fail fast“. Frei übersetzt also die Grundhaltung: Wenn Du schon scheitern musst, dann scheitere wenigstens schnell.

Hinweis:

Hinweis

Welsch-Lehmann COMMUNICATION bietet die Begleitung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Marketing Innovationen in Kooperation mit Safari-Institut GmbH an. Ein erstes Gespräch zur Standort-Bestimmung ist für Sie kostenfrei und unverbindlich. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin:

Foto: © NAN – Fotolia.com

 

iBeacons – eine Technik die man kennen und beachten sollte [Lesetipp]

Schon seit einigen Monaten geistert eine Technik namens “iBeacons” durch die Presse. Was ist das, und warum wird das für mich als Unternehmen wichtig?

Der Begriff “Beacons” müsste ganz genau mit “Funkbake” übersetzt werden. Jeder Segler kennt das, aber alle andere können sich vielleicht mit der Analogie eines Leuchtturms besser anfreunden. Ein Leuchtturm sendet sein Signal (hier: Lichtstrahl) in einem begrenzten Umkreis, und jeder ‘Empfänger’ (hier: Segler) kann das Signal sehen und für sich nutzen.

Ein iBeacon ist also ein rein passives Sende-System, das nur sendet, und nichts empfängt. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn sonst wird die Technologie ganz schnell als “Schnüffeltechnik” falsch interpretiert. Der Empfänger ist das Gerät in unserer Tasche, das Smartphone, das die Signale empfängt und für sich auswertet.

Die Apps auf unseren Smartphones sind es also, die durch ein iBeacon erfahren, was es in der unmittelbaren Umgebung wichtiges zu ‘vermelden’ gibt. Und die App kann darauf reagieren. In manchen Fällen mit plumpen Aufforderungen “Kauf mich” oder in Zukunft vielleicht mit immer schlaueren und sinnvollen Reaktionen.

Der Artikel in der FAZ beleuchtet die Möglichkeiten und zeigt sehr schön, welche attraktiven Möglichkeiten sich in Zukunft damit ergeben.

Wie interpretieren Sie die Möglichkeiten? Was sehen Sie für Chancen? Lassen Sie mich Ihre Meinung in den Kommentaren hören.

 

Einkaufen und bezahlen mit iBeacons von Apple

[UPDATE] Das aktuelle Lufthansa Exclusive Magazin, Ausgabe 7/2014, beschreibt die Technik als ein “Ein Navi für drinnen” (pdf Version mit vielen Illustrationen: Seite 62ff)

 

Marketing Technology

Marketing Manager lernen Marketing Technologie [Video]

Marketing Manager müssen sich daran gewöhnen, dass Technologie eine immer wichtigere Priorität in ihrem Berufsleben einnehmen wird. Neue Berufsbilder, wie “User Experience Designer” werden Teil von ihrem Team und die Cross-Channel Kampagnen, also die Einbeziehung von Online und Offline Kanälen ist für viele bereits hochwichtig. “Mobil ist das neuen normal” – ist eine Erkenntnis, die sich zunächst bei B2C Anbietern durchsetzt.

Die gute Nachricht: für alle diese Aufgaben stehen neue, spannende Werkzeuge zur Verfügung. Der Marketing Technologie Spezialist “Scott Brinker” hat zuletzt mehr als 1.000 unterschiedliche Software-Programme gezählt. Einen großen Teil davon, hat er in der anschaulichen Grafik “Marketing Technology Landscape” systematisiert.

Marketing Technology

Marketing Technology Landscape Januar 2014, Quelle: http://chiefmartec.com/2014/01/marketing-technology-landscape-supergraphic-2014/

Die schlechte Nachricht, wenn Sie dachten, dass Sie mit einer Kombination aus Word und Excel für Serienbriefe schon ganz toll sind, dann muss ich Sie enttäuschen. Es wird Zeit dazu zu lernen.

Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie ein aktuelles Video von Scott Brinker als Einführung in das Thema “Marketing Automation” und “Marketing Technology” von einer Präsentation bei der TNW – The Next Web Konferenz in Amsterdam. Das Video ist auf englisch und dauert 19. Min.

Für Fragen oder Diskussionen wie Sie das Thema für sich angehen können, stehe ich gerne zur Verfügung.

 

The Golden Age of Marketing Software (video)

6 entzauberte Social Media Mythen [Lesetipp]

Viele Unternehmer nutzen schon seit Jahren die Möglichkeiten der Kommunikation mit Kunden und Interessenten per Social Media Kanäle. Meistens sind dies Unternehmer der 3. oder 4. Generation an Internet-Erfahrung (siehe White Paper “Evolution des Online Marketing”). Im Laufe der Jahre hat sich einiges an Erfahrung in Form von Mythen verselbständigt. Bjoern Tantau räumt damit auf und trennt Mythos und Realität.

 

6 entzauberte Social Media Mythen

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Die 3 wichtigsten Werkzeuge im Informations-Dschungel – Feedly, Evernote und Buffer

Meine ganz persönliche Zeitung zusammen stellen

Im Internet finden wir eine Unmenge an Informationen zu allen möglichen Themen. Das Problem ist also nicht mehr das finden, sondern das verarbeiten der Informationen. In diesem Artikel zeige ich eine Möglichkeit auf, wie Sie Informationen (Nachrichten, Beiträge, Neuigkeiten) vollautomatisch als persönliche Zeitung zusammengestellt bekommen und wie Sie diese Informationen danach auch verarbeiten. Also mit anderen Menschen teilen können oder die Infos abspeichern und archivieren.

RSS als Basis

Das Akronym RSS steht für Really Simple Syndication, also die Verteilung von Inhalten auf standardisiertem und einfachstem Wege. Stellen Sie sich das so vor, als wenn sich alle Internet-Seiten (Zeitungen, Magazine, Blogs) auf einen Austausch-Standard geeinigt haben, wenn der eine bei dem anderem mitlesen will. So ein RSS-Feed ist erkennbar an dem Hinweis “RSS” irgendwo auf der Seite, oftmals ganz oben oder ganz unten. Weiterlesen

Zahlungsarten auf dem Prüfstand: Hier gibt es mehr Umsatz fürs Geld

Die richtige Auswahl von Zahlungssystemen

In Gesprächen mit neuen Kunden höre ich immer wieder den Wunsch, doch am besten nur Vorauszahlung und Paypal als Zahlungssystem anbieten zu wollen. Aber das entspricht nicht ganz den Wünschen der Kunden. Denn die erwarten auch Lieferung auf Rechnung und Kreditkarten. Ich persönlich bin ohnehin kein großer Freund von “sofortüberweisung”, denn es ist mir immer äußerst unsympathisch gewesen, dass (zumindest gefühltermaßen) eine fremder Dritter eine TAN für meine Bank bekommt.

Zahlungsarten auf dem Prüfstand: Hier gibt es mehr Umsatz fürs Geld